Regionaler Getreideanbau nach definierten ÄhrenGlück-Kriterien

Unsere Partner werden bei Sortenwahl und anbautechnischen Fragen begleitet. Gemeinsam werden geeignete Sorten und Anbauverfahren für Standort und Verwendungszweck abgestimmt. Die Einhaltung der Programmkriterien wird durch Besuche von Betrieben, Feldern und Lagerstätten begleitet und überprüft.
Ein konkreter Bestandteil des ÄhrenGlück-Konzepts sind zusätzliche Blühflächen an ausgewählten Getreidefeldern. Gemeinsam mit teilnehmenden Landwirtschaftsbetrieben werden mehrere Meter breite Blühstreifen angelegt, die über die Getreideernte hinaus bestehen bleiben. Das Flächenmanagement und die Flächenkontrolle werden gemeinsam mit der Stiftung zur Förderung der Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz begleitet. Damit wird im Rahmen des Anbaukonzepts eine konkret beschriebene Maßnahme für zusätzliche Nahrungs- und Rückzugsräume in der Agrarlandschaft umgesetzt. Pauschale Umweltvorteile für das Getreide, das Mehl oder daraus hergestellte Produkte werden daraus nicht abgeleitet.
Nach der Ernte folgt die Qualitätsprüfung: Angelieferte Partien werden hinsichtlich definierter Qualitätsparameter, Sensorik und möglicher Verunreinigungen untersucht. Regelmäßige Analysen umfassen unter anderem relevante Rückstände und Kontaminanten.
Für Bäckereien, größere Filialbäcker und Lebensmittelhersteller entsteht so eine nachvollziehbare Rohstoffbasis, die auf definierte Herkunft, dokumentierte Anforderungen und verarbeitungsgerechte Qualitätsparameter ausgerichtet ist. Konkrete Programmbestandteile wie die zusätzlichen Blühflächen können in der B2B- und Endkundenkommunikation sachlich beschrieben werden, sofern Umfang und Ausgestaltung jeweils aktuell und nachvollziehbar belegt werden.


