FAQ

Hier beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen rund um unser „ÄhrenGlück“-Regionalkonzept. Sollten Sie weitere Fragen haben, schreiben Sie uns oder der Stiftung zur Förderung der Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz gerne eine E-Mail.

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Wofür steht ÄhrenGlück?

ÄhrenGlück ist ein Selbstverständnis, geradezu eine Verpflichtung und ein Bekenntnis zur Heimat, zum traditionellen Handwerk und zu nachhaltig hergestellten Lebensmitteln. Der direkte Draht und persönliche Austausch zu unseren Partnern in der Landwirtschaft und dem regionalen Getreidehandel liegt uns am Herzen, deshalb ist ÄhrenGlück für uns eine Philosophie und Haltung, aber auch echte „Glückssache“, die wir konsequent weitergedacht und gemeinsam mit der Stiftung zur Förderung der Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz umgesetzt haben.

Wir betrachten und prüfen den Produktionszyklus des Getreides ganzheitlich, von der Aussaat bis zur Ernte, immer an der Seite der Landwirte, die wir bei der Sortenauswahl, in anbautechnischen Fragen, bei Pflanzenschutzmaßnahmen, beim Einholen ihrer Ernte bis hin zum Transport des geernteten Getreides auf Wunsch beraten und unterstützen.

Woher kommt unser Getreide?

Der Weizen kommt ausschließlich aus dem Anbaugebiet „Goldener Südwesten“

Welches Getreide wird im Regionalkonzept „ÄhrenGlück“ angebaut?

Weichweizen und Braugerste

Wer darf an „ÄhrenGlück“ teilnehmen?

Nur Landwirtschaftsbetriebe, die nach den „ÄhrenGlück“-Anbaurichtlinien arbeiten und deren Getreide auf entsprechend ausgewählten Feldern aus dem regionalen Anbaugebiet wächst.

Welche Verpflichtungen hat der Landwirt?

Unsere Landwirte und Partner aus dem Getreidehandel verpflichten sich, im Rahmen unseres Qualitätsprogramms nach modernsten agronomischen und besten Umweltgesichtspunkten zu handeln. Diese beinhalten die Berücksichtigung von

  • Nachhaltigkeit
  • Ressourcenschonung
  • Erhaltung der Biodiversität
  • Auswahl optimaler und gesunder Fruchtfolgen
  • geringstmöglicher Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln
Welche Verpflichtungen übernehmen wir als Mühle und Mälzerei?

Wir erarbeiten und geben, gemeinsam mit den Landwirten, Sortenempfehlungen.

Wir stellen den Landwirten auf Wunsch fachkompetente Berater zur Seite, die in allen qualitativen und anbautechnischen Fragen Rede und Antwort stehen.

Wir stellen freie Transportkapazitäten während der Ernte zur Verfügung.

Mit unseren großen Erfassungskapazitäten helfen wir mit, die Wege des Getreides von der Landwirtschaft zum Verarbeiter auf ein Minimum zu reduzieren.

Wir stellen die optimalen Getreidemischungen zusammen und vermahlen und mälzen diese nach den Qualitätsanforderungen und den Rezeptvorgaben unserer Kunden und dies mit höchsten Qualitätsanforderungen, die weit über die gesetzlichen Vorgaben zu hygienischen und technologischen Standards hinausgehen.

Wir stellen eine stabile und vor allem gleichmäßige Qualität unserer Getreideprodukte mittels vollautomatischer Prozesssteuerung, -überwachung und -lenkung sicher.

Mit unserem Pilotprojekt, in dem wir in enger Partnerschaft mit unseren Landwirten an einzelnen Getreidefeldern mehrere Meter breite Blühstreifen (insgesamt über 20 ha) anlegen, setzen wir ein Zeichen zum Erhalt der Biodiversität.

Welche Mühlenbetriebe verarbeiten und vertreiben Getreide aus dem Qualitätsprogramm „ÄhrenGlück“?

Ausschließlich die Karl Bindewald Kupfermühle in Bischheim verarbeitet Getreide mit der Qualitäts-Bezeichnung „ÄhrenGlück“.

Woran erkenne ich, ob ich ein Produkt aus dem „ÄhrenGlück“-Qualitätsprogramm kaufe?

Folgendes Label kennzeichnet Produkte aus dem „ÄhrenGlück“-Qualitätsprogramm:

Teilnehmende Bäckereibetriebe und Brauereien zeigen das Label sowie das Teilnahmezertifikat in ihren Verkaufsstellen.

Teilnehmende Bäckereien und Brauereien dürfen nach Prüfung das Label verwenden, falls gewünscht.

Was zeichnet Backwaren aus dem „ÄhrenGlück“-Qualitätsprogramm gegenüber anderen aus?

Der Kunde kauft „ÄhrenGlück“-Backwaren mit gutem Gewissen, weil …

… es sich um regional und transparent hergestellte Lebensmittel handelt, die ihren Ursprung in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Erzeuger, Mühle und Bäcker haben.

… einem „ÄhrenGlück“-Bäcker die Qualität seiner Rohstoffe, deren Sicherheit und in sich geschlossene regionale Produktions- und Lieferketten sehr wichtig sind.

… er sich auch mit unserem Projekt „Blühstreifenflächen für Biodiversität“ voll identifizieren kann.

… der CO2-Fußabdruck für diese Qualitätsbackwaren aufgrund der kurzen Transportwege und der geringen Warenumschläge klein ist.

Wie sicher ist unser „ÄhrenGlück“?

Wir überprüfen die Einhaltung der „ÄhrenGlück“-Anbaurichtlinien durch regelmäßige Besuche der Landwirtschaftsbetriebe, Felder und Lagerstätten. Außerdem realisieren wir das Projekt gemeinsam mit der Stiftung zur Förderung der Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz, die sich u.a. um das Flächenmanagement und die Flächenkontrolle kümmert.

Wir prüfen und beurteilen jede Partie, die in die Mühle geliefert wird auf Qualität, Sensorik und ganz besonders auf jegliche Verunreinigungen.

Wir verfügen in unserem Mühlenbetrieb über ein vollausgestattetes Getreide- und Mehllabor und untersuchen jedes angelieferte Getreide genauestens.

Wir führen regelmäßige Schadstoffuntersuchungen auf Pestizide, Mykotoxine, Schwermetalle und andere Rückstände und Kontaminanten durch.

Wir setzen nur von uns geprüfte und nach GMP+ zertifizierte Transportunternehmen ein.